Frühförderung

Die Auseinandersetzung mit anderen Menschen im Mehrgenerationenhaus soll dazu beitragen, Eigeninitiative, Eigenverantwortung, Selbstorganisation wie auch bürgerschaftliches Engagement junger Familien zu stärken. In lockerer Umgebung erfahren die Eltern und die Kinder im Gespräch miteinander und über den Erfahrungsaustausch untereinander eine "ganzheitliche" Förderung.

Bei der Frühförderung im Mehrgenerationenhaus handelt es sich nicht um ein weiteres professionelles Angebot wie einen Kurs, sondern eher um unsichtbare Arbeit wie nachfolgende Beispiele zeigen:

Sprachförderung:
Kleine Kinder sind mit dem Alltag im Zentrum konfrontiert, bekommen viele Gespräche mit, lernen in der Gemeinschaft sich zu artikulieren, vor allem Familien mit Migrationshintergrund profitieren davon.

Soziale Kompetenz:
Jüngere spielen mit älteren Kindern und lernen auch zu streiten und sich zu vertragen. Die Vielfalt von Anregungen im Umgang mit "fremden" Menschen fördert Höflichkeit im Umgang mit anderen wie auch den Respekt vor anderen.

Kontaktfreudigkeit:
Die Kleinfamilie wird durch weitere Ansprechpartner erweitert und jeder kann sich zusätzliche Bezugspersonen suchen.

Wahrnehmung aller Generationen:
Auseinandersetzung auch mit älteren Menschen, die die Großeltern sein könnten.

 
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